Genre: Thrash Metal
Release: 2008
Tipps: The Formation of Damnation, F.E.A.R., The Evil Has Landed, More than meets the eye

Im Thrash Metal Genre sucht man heutzutage sehr lange, um richtige Perlen und Qualität zu finden. Nicht viel Neues gibt es zu hören, die meisten Bands wiederholen sich und gleichen einander sehr stark.
Anders Testament: Innovative, sehr technische Riffs, großartige Grooves und Hooks, Jazz angehauchte Metalsoli in Lichtgeschwindigkeit von Alex Skolnick – dieses Album ist alles andere als typisch!
Vorne dran: Chuck Billy an den Vocals, der selbst nach seiner Krebsdiagnose 2001 noch immer eine unglaublich Stimme hat und von Schwäche nichts verlauten lässt.
Auch der Klang des Albums ist sehr ausgewogen, jedes Instrument hat hier seinen Platz, klingt präsent und druckvoll!
Vermutlich das beste Thrash-Metal Album der 00’er!
Genre: Heavy Metal
Release: 2009
Tipps: Atom&Evil, Bible Black, Fear, Rock and Roll Angel

Heaven&Hell, das sind Black Sabbath mit Ronnie James Dio, gilt als eine der ältesten und beständigsten Heavy Metal Bands die es gibt.
Nach langer, 17 jähriger Recording-Pause und einigen Live Tourneen, sollte es auch im Studio wieder krachen, und das Ergebnis kann sich tatsächlich hören lassen.
Zu allererst sei die Produktion zu loben: Das Album klingt sehr rund, aber dennoch druckvoll und vor allem nicht zu Tode gemastert! Positiv fällt hier zusätzlich der optimistisch gemischte Bass auf, sodass sich Geezer Butlers durchaus lobenswerte Basslinien perfekt heraushören lassen – ein freudiges Erlebnis, dass heutzutage leider immer seltener wird.
Was die Gitarren angeht, kann Tony Iommi, vermutlich der größte “Riffer” aller Zeiten, selbstverständlich nur überzeugen, und auch seine Soli sind nicht zu verkennen.
Besonders gut gefällt mir auf dieser CD aber Ronnie James Dio, der den wirklich toll geschrieben Stücken seine eigene Note verleiht, und auch im hohen Alter von bereits 66 Jahren noch singt wie kein zweiter!
Alles in allem ein tolles Sabbath-Album, das sich in eine lange Erfolgsliste einreihen wird und dort durchaus seinen Platz verdient hat!
Genre: Blues Rock
Release: 2009
Tipps: Ballad of John Henry, Stop!,Last Kiss
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Joe Bonamassa, 31 Jahre alt, spielt seit seinem vierten Lebensjahr, also knapp 27 Jahre lang Gitarre.
Seine Mission in seiner Solokarriere ist es, den Blues zu modernisieren und wieder aufregend und innovativ zu gestalten – was er, wie ich finde, auch schafft.
Mit seinem neuen Studioalbum, dem bereits siebten der Solokarriere, entwickelte sich vor allem sein Songwriting erneut ein kleines Stück weiter und es wird wie gewohnt auf eigenes und gecovertes Material zurückgegriffen.
Besonders als Gitarrist überzeugt Bonamassa sehr. Sein flüssiges, virtuoses und oft sehr emotionales Gitarrenspiel wird nur noch durch den Ton seiner Les Paul, von dem man einfach nicht genug bekommt übertroffen (man höre das Solo bei Jockey Full of Bourbon!).
An dieser Stelle erwähne ich auch gern abschließend Kevin Shirley, Produzent und Mann hinter dem Mischpult, der schon öfters mit Joe gearbeitet hat und dem dieser tolle Sound (des ganzen Albums) vermutlich anzurechnen ist.
Ein tolles Album, das einfach Spass macht!
Genre: Instrumental Rock
Release: 2008
Tipps: Revelation, Andalusia, Overdriver, Come on Baby

Das neue Satriani Album kann meiner Meinung nach leicht als eine (logische) Weiterentwicklung des Vorgängers, Super Colossal, verstanden werden.
Hauptsächlich groove- und melodieorientierte Songs, verbunden mit tollem Songwriting und selbstverständlich virtuosem Gitarrenspiel.
Satriani hebt sich von der Masse ab, indem er andeudet, dass Geschwindigkeit und Shred-Soli nicht alles sind, und zeigt besonders auf diesem Album seine songdienliche Spielweise.
Für Satriani-Fans stets zu empfehlen!